Zeitschiene zur Umgehungsstraße konkretisiert sich

Das Schreiben aus Mainz

Wie Ortsbürgermeister Thomas Barth mitteilt, liegt ihm seit heute ein Schreiben des Verkehrsministeriums vor, aus dem hervorgeht, wie die weitere Zeitschiene zur Realisierung der Umgehungsstraße aussieht. Hierzu hat der verantwortliche Staatssekretär deutliche Aussagen getroffen: Die Planung der Nordumgehung (Priorität 1 der 17 Landesstraßenneubauvorhaben) soll in den kommenden 2 Jahren, also im Zeitraum 2019-2021, mit 9 anderen Umgehungsprojekten fortgesetzt werden. Die Nordumgehung war deswegen auf dem 1. Platz der 17 Umgehungen gelandet, weil sie sehr große städtebauliche Vorteile, große Vorteile für die Raumordnung und geringen ökologischen bzw. Raumwiderstand erwarten lässt. Für die ebenfalls notwendige Westumgehung (Platz 14 der Prioritätenliste) wurde der Planungszeitraum 2022-2025 angegeben. „Wir werden als Ortsgemeinde unsere Hausaufgaben machen und alles tun, um den Planungsprozess proaktiv mitzugehen.“, so der Ortschef. „Denn auch wenn das Schreiben aus Mainz aussagt, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand belastbar sagen könne, wann jeweils Baurecht vorliege und die Bagger tatsächlich rollen, ist es laut Ministerium unser gemeinsamer Job, Projekte heute auf den Weg zu bringen, um Planungsvorrat für die Zukunft zu schaffen. Und dem kann ich mich vollumfänglich anschließen.“ Barth weiter: „Den örtlichen Arbeitskreis habe ich umgehend nach Erhalt des Schreibens informiert. Es ist gut zu lesen, dass sich das Ministerium auf unser Engagement freut. Die bisherige Arbeit in dem überparteilichen und multiinteressengelagerten Gremium werde ich daher fortführen, um den weiteren Planungsprozess konstruktiv zu begleiten.“