Defibrillatoren offiziell übergeben

Die Teilnehmer/innen frischen ihre Kenntnisse in Herz-Lungen-Massage auf.

Der Vorsitzende des Vereins "Die-Weinheiligen e.V.", Pascal Häfner, übergibt mit seinen Mitgliedern Ortsbürgermeister Thomas Barth symbolisch die Defibrillatoren.

Sie finden die Geräte an der Selztalhalle, der Burg Stadeck und dem Dorfplatz Elsheim.

Die Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim verfügt seit dem 18.04. über drei öffentlich zugängliche Defibrillatoren. Sie befinden sich am unteren Eingang zur Selztalhalle, im überdachten Zugangsbereich zum Hintereingang des Amtshauses auf der Burg Stadeck sowie am Gebäude Mainzer Straße 2 (ehemaliges Gasthaus) am Elsheimer Dorfplatz. Die Geräte sollen bei Menschen zum Einsatz kommen, die mind. 8 Jahre alt sind und ohne Bewusstsein weder Atmung aufgefunden werden. Da die Defibrillatoren sprechen, erklären sie ihre Funktionsweise von selbst. Wichtig ist neben der Benutzung des Defibrillators vor allem die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Vor dem Anbringen der Geräte war eine öffentliche Einweisung erforderlich. Rund 60 Mitbürgerinnen und Mitbürger nahmen das Angebot an und ließen sich die Funktionsweise des Defibrillators erklären. Dabei nutzten sie die Gelegenheit zur Auffrischung ihrer Kenntnisse in Herz-Lungen-Wiederbelebung. Fachmännisch begleitet wurden sie dabei von Johanniter-Regionalvorstand Ulf Weyer, Mitbürger der Gemeinde. Er wies darauf hin, wie wichtig Erste Hilfe ist: „Solche Veranstaltungen dienen auch dazu, die Scheu vor dem Umgang mit dem Gerät, aber auch die Angst, bei Erster Hilfe etwas falsch zu machen, zu nehmen. Denn bei Erster Hilfe kann man nichts falsch machen.“
Möglich wurde die Installation der 3 öffentlichen Defibrillatoren dank der Unterstützung durch den Verein „Die-Weinheiligen e.V.“, der in den kommenden 5 Jahren die Miete und die Wartung übernimmt und dafür ca. 2.000 EUR/Jahr aufwendet. Ortsbürgermeister Thomas Barth dankte dem Verein sehr herzlich für dieses außergewöhnliche Engagement. Aufgrund des sehr großen Zuspruchs wurde entschieden, dass eine solche Veranstaltung neben dem ebenfalls regelmäßigen Erste-Hilfe-Tag alle 2 Jahre wiederholt werden soll.