Stadecken-Elsheimer Senioren genießen Tagesausflug nach Weilburg

Die Stadecken-Elsheimer Seniorinnen und Senioren im Hof des Nassauischen Residenzschlosses von Weilburg.

Die Tagesfahrt für die Seniorinnen und Senioren von Stadecken-Elsheim, die wie jedes Jahr vom Seniorenvertreter organisiert wurde, führte diesmal in die Nassauische Residenzstadt Weilburg. Mit dem Wetter hatte die Gruppe sehr viel Glück; Sonne, ein paar Wolken und nicht zu hohe Temperaturen – ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Ausflug.
Im gut besetzten Bus ging es zunächst zu einem Überraschungsplatz, dem Limes-Turm bei Idstein, wo das von der Ortsgemeinde zur Verfügung gestellte Frühstück rheinhessisch mit „Weck, Worscht und Woi“ von Bürgermeister Thomas Barth persönlich serviert wurde. Am Turm erfuhren die Teilnehmer von einem sehr kompetenten Führer viele interessante Details über den Limes, seinen Verlauf im germanischen und rätischen Grenzgebiet sowie über die Ausrüstung der römischen Legionäre. Vom Turm aus hatten die Besucher einen wunderschönen Ausblick auf das weite Umland.
Der Seniorenvertreter Eberhard Rathgeb gab den Teilnehmern auf der Weiterfahrt nach Weilburg einen kurzen historischen Überblick über das Adelshaus Nassau und vor allem über die Baugeschichte des Residenzschlosses Weilburg. Mit der Errichtung  begann man im Jahr 1355, knapp 200 Jahre später erfolgte die Erweiterung zum  4-flügeligen Schloss im Stil der norddeutschen Renaissance, das  im 17. Jahrhundert um den Schlossgarten und die Orangerien ergänzt wurde. Es ist heute eine der wenigen nahezu komplett erhaltenen Schlossanlagen dieser Stilrichtung.
Nach dem Mittagessen stand zunächst eine Führung durch das Residenzschloss an. Die Teilnehmer waren beeindruckt von den fürstlichen Prunkräumen, den Möbeln, Kronleuchtern und Tapisserien, der Tischausstattung mit edlem Porzellan und Kristall, vor allem aber von dem opulenten Badezimmer der fürstlichen Besitzer. Danach hatte man Gelegenheit, durch die wunderschöne Garten- und Parkanlage zu spazieren,  die Stadt Weilburg zu besichtigen oder den Tag bei einem Eisbecher oder bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen, ehe man die Heimfahrt antrat in dem Bewusstsein, einen Tag  mit vielen neuen Eindrücken erlebt zu haben.

Text/Foto: E. Rathgeb, Seniorenvertreter