Vor Ausbruch der Corona-Krise: Hiwweltour "Stadecker Warte" fit für 2020 gemacht

Die Hiwweltourpaten Michael Wolf, Stefan Rutsch, Jürgen Schott und Ortsbürgermeister Thomas Barth (v.l.n.r.). "Oberhiwwel" Jürgen Beck steht hinter der Kamera.

Auch wenn jetzt noch keiner weiß, ob und wenn in welchem Maße die diesjährige Wandersaison stattfinden wird, haben die Hiwweltourpaten „Die Hiwwels“ rechtzeitig vor den notwendigen Einschränkungen wegen Corona die Hiwweltour „Stadecker Warte“ für 2020 fit gemacht. Dazu gab es am Donnerstag, 12.03., einen Blitzbesuch von Ortsbürgermeister Thomas Barth während einer „kurzen“ Arbeitspause am Rastplatz „Alter Friedhof" bei der ehrenamtliche Arbeitsgruppe „Die Hiwwels“ .
Der 3. Arbeitseinsatz 2020  wurde notwendig bedingt durch die Flurbereinigung im Gebiet um die die Stadecker Warte, Verlegung einer neuen Wasserleitung sowie die „mutwillig“ jährlich verursachten Schäden an der Wanderroute. Diese Punkte wurde vom Ortsbürgermeister besonders angesprochen. Die jährlich anfallenden Arbeiten rund um die Hiwweltour, mit Mähen, Heckenschneiden, Streichen der vielen attraktiven Sitzgruppen – auch unter Mithilfe der örtlichen Seniorengruppe „ASSE“ – werden ehrenamtlich durchgeführt, damit diese wunderschöne, abwechslungsreiche Wanderroute attraktiv bleibt! Der örtliche Bauhof leistet dazu die notwendige logistische Unterstützung. So wurden alleine in diesem Jahr, passend zum Erkennungsbild aller Hiwweltouren in Rheinhessen, 20 Metallpfosten mit Hinweisschildern komplett gegen Holzpfähle ausgetauscht.                                                 
Wenn die Wanderungen im normalen Umfang wieder möglich sind, soll es aufs Neue heißen: Auf geht's zur Hiwwel-Wanderung. Dann wird es wieder riesigen Spaß machen, die Hiwweltour „Stadecker Warte“ mit Kind und Kegel zu erwandern, das Rheinhessische Hügelland zu genießen und den alten rheinhessischen Spruch „Retour an die Wurzel“ zu verstehen! Interesse geweckt zum Mitmachen? Dann einfach beim „Oberhiwwel" (s. Foto) melden.

Aus heutiger Sicht zeigt sich Ortsbürgermeister Thomas Barth froh: „Es war – bei aller derzeitigen Dramatik und Anspannung – ein nicht vorherzusehendes günstiges Timing. Ich kann mir vorstellen, dass wenn die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus wieder aufgehoben sind und das Wandern ohne Einschränkungen möglich ist, ein regelrechter Run auf diese Route losgeht. Und dann wäre die Unterhaltung sicherlich schwieriger gewesen.“  
 
Text: Jürgen Beck / OG
Foto: OG

12.03.2020