Straßensanierungsarbeiten in der Schulstraße Stadecken-Elsheim gehen in die letzte Etappe

Der Platz vor der Eisdiele nimmt langsam Gestalt an.

Einmündungsbereich Heiligenecke/Zehnhofstraße

Die Straßensanierung in der Schulstraße schreitet gut voran. Nachdem im März das komplette Straßenmaterial von Hauswand zu Hauswand entfernt wurde, sind mittlerweile mit dem Setzen der Borde die Konturen des neuen Straßenverlaufs im südlichen Bereich sichtbar. Ortsbürgermeister Thomas Barth zeigt sich zufrieden mit den Bauarbeiten und dem Zeitplan: „Die Baufirma arbeitet sehr ordentlich und hat auf Wünsche der Ortsgemeinde, sofern sie die Verkehrssicherheit von Fußgängern oder Radfahrern betrifft, sehr schnell und gut reagiert.“ Der  Bürgermeister zollt insbesondere den Anwohnern seinen Respekt: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, über Monate hinweg nicht wie gewohnt zu seinem Anwesen zu gelangen. Hier haben sich Nachbarn gegenseitig unterstützt. Aber trotzdem bedeutet es eine immense Herausforderung für alle, die Kraft kostet und an den Nerven zehrt. Dafür danke ich ganz herzlich den Anwohnern für Ihre Geduld, Besonnenheit und ihre gegenseitige Unterstützung!“
Hinzu kamen zahlreiche unvorhergesehene Dinge, die bei einem Vorhaben dieser Art zwar nicht ungewöhnlich sind, „aber hier schon in größerem Umfang als normal vorgefunden wurden und mit denen umgegangen werden musste.“, so der Rathauschef weiter. „Die Erde hat einiges zu Tage gefördert, was so in keinem Plan eingezeichnet war, z.B. ein altes Brückenbauwerk und einen ehemaligen Löschbrunnen, für die schnell eine bauliche Lösung zu finden war. Auch die Hausanschlüsse gestalten sich z.T. komplexer als angenommen. Ebenso hat die Telekom mitten im Bau erklärt, nun doch ihre Leitungen zu erneuern. Die eine oder andere Erfahrung wird sicherlich lehrreich für die folgenden Bauabschnitte sein.“, ist sich der Ortsbürgermeister sicher. Nach der coronabedingten persönlichen Gesprächszwangspause finden seit einiger Zeit wieder gemeinsame Abstimmungsgespräche mit LBM und den vertretenen Firmen in der Gemeinde vor Ort statt. Thomas Barth ist guter Dinge, dass trotz der verzögernden Umstände der Zeitplan (geplante Fertigstellung Ende Juli) nur unwesentlich überschritten wird: „Wir sind jetzt auf der Zielgeraden, und wir gehen – wenn nichts Gravierendes mehr passiert und das Wetter stimmt – von einer Fertigstellung Anfang/Mitte August aus. Das wäre angesichts der großen Komplexität immer noch eine Punktlandung.“

11.07.2020