Stadecker Kerb mal anders

Der lustige Tross unterwegs

Eine kleine Stärkung zwischendurch

Ziel des Dämmerschoppens: die angestrahlte Stadecker Peterskirche, Zentrum der eigentlichen Kerb

Da die traditionelle Stadecker Kerb wie auch schon die Elsheimer im Mai Corona zum Opfer fiel, hatte sich die Gemeindeverwaltung etwas Besonderes einfallen lassen: Mit einem "Kerbedämmerschoppen" zog am Kerbesamstag um 17 Uhr (dem eigentlichen Zeitpunkt der Kerbeeröffnung) vom Burghof aus ein Traktor mit Anhänger durch die Gemeinde. Angeführt vom Ortsbürgermeister und begleitet von vielen Gemeinderäten, zog sich der kleine Umzug durch zahlreiche Ortsstraßen. Mit der Glocke machte der Treck auf sich aufmerksam, und an Haltepunkten wurde - ebenso wie an der Straße - ein Glas vom "guten Stadecker Wein" ausgeschenkt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen das Angebot gerne an. Den Abschluss gegen 22 Uhr bildete die Rückfahrt zum Kirchenthing, wo die erleuchtete Peterskirche zur Kerb prächtig erstrahlte. Die Ortsgemeinde dankt allen Mitwirkenden für das tolle Spektakel. So konnte trotz Corona und stets unter Einhaltung der Abstandsregelung in geeigneter Weise an die Kerb gedacht werden.

(Fotos: M. Paschke)