Gemeinsame Erklärung von Ortsgemeinde und Turn- und Sportvereinigung 1848 Stadecken-Elsheim

Bei einem am 7. Oktober auf Wunsch der Fraktionsvorsitzenden und Gemeindeverwaltung durchgeführten gemeinsamen Gesprächstermin mit dem Vorstand der TSVgg Stadecken-Elsheim wurde das bisherige Vorhaben „Neubau Vereinsheim“ und der Wunsch der TSVgg, Teile des noch stehenden Vereinsheims auch weiterhin zu nutzen, bewertet.
Ortsbürgermeister Thomas Barth stellte zunächst die seit dem Ratsbeschluss zum Abriss vom Juni d.J. vorangetriebenen Planungen und Übereinstimmungen mit der TSVgg fest: So wird die Terrasse ebenso kommen wie ihre Überdachung, und angesichts der verkleinerten  Lagerfläche und Außenbewirtung für die Fußballabteilung ist spätestens in der letzten Sitzung des Arbeitskreises deutlich geworden, dass alle Varianten, inklusive einer möglichen weiteren Nutzung des alten Vereinsheims, auf Realisierbarkeit geprüft, planerisch dargestellt und mit Kostenschätzungen versehen werden. Zudem hat die nun geänderte Dach- und Oberflächenentwässerungsplanung, für deren Input die Ortsgemeinde der TSVgg dankt, den unmittelbaren Abriss des bestehenden Vereinsheims nicht mehr notwendig gemacht.
Ortsgemeinde und TSVgg stellen klar, dass die bisherigen Planungen in enger beiderseitiger Abstimmung erfolgt sind und auch der Bauantrag mit Zustimmung der TSVgg auf den Weg gebracht wurde. Hier kam es infolge der technischen Detailplanung jedoch zu einer nicht mit der TSVgg abgesprochenen Änderung gegenüber dem Bauantrag, wodurch der Archivraum reduziert wurde, um die elektrischen Anschlüsse und Geräte unterzubringen. Im Gegenzug versichert die Gemeindeverwaltung, dass derzeit Gespräche mit den Planern laufen, um neben dem geplanten Technikraum im Keller, wo derzeit ohnehin schon die Räumlichkeiten für den Fußball geplant sind, für den Fußballsport weitere beheizte Lagerfläche zu schaffen. Die TSVgg begrüßt diese Initiative, bezweifelt aber, dass die benötigte Fläche im neuen Vereinsheim alltagstauglich zur Verfügung gestellt werden kann.
Bei dem gemeinsamen Gespräch zwischen Gemeinde und TSVgg wurde einmal mehr deutlich, dass beide Seiten dasselbe Ziel verfolgen, nämlich die gewünschten Kapazitäten für Lager und Außenbewirtung zu realisieren. Diese Planung soll ergebnisoffen geführt werden; Mitglieder des Vorstands wiesen darauf hin, dass das Stehenlassen des alten Vereinsheims eine mögliche Option sei, die erforderlichen Flächen zu realisieren. Für andere, adäquate Lösungen ist der TSVgg-Vorstand offen. TSVgg-Vorstand und Gemeinde betonen, dass es beide Seiten begrüßen, wenn es nicht zu einem Bürgerentscheid, was ein legitimes, demokratisches Rechtsmittel ist, kommt. So blicken Ortsbürgermeister Thomas Barth und TSVgg-Vorsitzender Adrian Scherffius auch optimistisch nach vorne: „Wir arbeiten derzeit an allen denkbaren Varianten und werden sicherlich eine Lösung finden, die beide Seiten zufriedenstellt – den  benötigten Platzbedarf der TSVgg einerseits und das finanziell Machbare für Gemeinde und Verein andererseits.“